Weg frei für Bürgerentscheid

03.10.2018

Vermutlich im März möchte die Initiative "Rettet das Eichtal" die Itzehoer an die Wahlurne bitten

Die Kommunalaufsicht hat einem Bürgerentscheid zum Erhalt des Eichtals stattgegeben. Die Sprecherinnen Christine Weber-Herfort, Gisela Wieneke und Klaudia Bahr fassen einen Termin Mitte März ins Auge, an dem die Itzehoer zur Wahl gebeten werden. Foto: Claaßen

Itzehoe (tc) – Die Bürgerinitiative „Rettet das Eichtal“ hat eine nächste Hürde genommen: Mit Schreiben vom 20. September hat die Kommunalaufsicht in Kiel einem Bürgerentscheid zugestimmt. Im Vorwege haben die Aktivisten im Rahmen eines Bürgerbegehrens rund 2.700 Unterschriften für den Erhalt des Eichtals als „unbebauten, naturnahen Landschaftraum“ gesammelt. 2.218 tatsächlich gültige Unterschriften hat die Kommunalaufsicht festgestellt – genug für einen Bürgerentscheid.
Der werde, so Christine Weber-Herfort, nach einer ersten Fristverlängerung vermutlich im kommenden März stattfinden. Zunächst aber würden Gespräche mit den Fraktionen der Ratsversammlung geführt, um vielleicht doch noch eine einvernehmliche Lösung zu finden, sagt die Sprecherin der Bürgerinitiative.
Für einen – aus Initiativensicht – erfolgreichen Ausgang des Bürgerentscheids müssten als erstes Kriterium mindestens 14 Prozent der wahlberechtigten Itzehoer mit „Ja“ und damit für das Ansinnen der Initiative stimmen. Als zweites Kriterium müssten mehr Ja- als Nein-Stimmen abgegeben werden.

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