Klinikum als Wirbelsäuleneinrichtung zertifiziert

14.05.2018

Als eines der ersten Krankenhäuser im Land hat das Itzehoer ltzehoer Klinikum diese Auszeichnung erhalten

Neurochirurg Dr. Ardeshir Ardeshiri ist Leiter der zertifizierten Wirbelsäuleneinrichtung. Foto: Privat

Itzehoe (em) – Ausgezeichnete Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Wirbelsäule, speziell qualifiziertes Personal, Zusammenarbeit von Experten verschiedener Fachrichtungen, eine Mindestzahl an Eingriffen – das ist nur ein Ausschnitt der Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um als Wirbelsäuleneinrichtung der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) zertifiziert zu werden. Das Klinikum Itzehoe hat das Zertifikat als eines der ersten Krankenhäuser in Schleswig-Holstein erhalten.
Im Klinikum Itzehoe werden alle Erkrankungen rund um die Wirbelsäule behandelt – von verschleißbedingten Beschwerden wie beispielsweise Bandscheibenvorfällen über Entzündungen und Tumore bis zu Brüchen. Dabei umfasst das Leistungsspektrum sowohl konservative als auch operative Therapien. „Das Verhältnis ist fast 50 zu 50“, sagt Neurochirurg Dr. Ardeshir Ardeshiri, Leiter der Sektion Wirbelsäulenchirurgie im Klinikum Itzehoe, der sowohl in der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie als auch in der Praxis für Neurochirurgie im benachbarten MVZ Steinburg tätig ist. Operationen werden möglichst minimalinvasiv, also mit sehr kleinen Schnitten, durchgeführt. Eine Besonderheit ist zudem die enge Verknüpfung mit dem Zentrum für interventionelle Schmerzmedizin. Dort arbeiten Ardeshiri als Neurochirurg und Dr. Wolfram Kluge als Schmerztherapeut Hand in Hand, um insbesondere Patienten mit starken chronischen Rückenschmerzen zu behandeln.

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