Aktionstag zur Händehygiene

15.05.2018

Auf Türgriffen lauern viele Krankheitserreger

Keine Chance für Keime: Hygienefachkraft Knut Petscheleit an einem der Spender für Händedesinfektonsmittel im Klinikum Itzehoe. Foto: Privat

Itzehoe (em) – Türgriffe, Treppengeländer, Einkaufswagen, Haltegriffe in Bus und Bahn, Geldscheine: Die  Hände kommen Tag für Tag mit unzähligen Gegenständen und Oberflächen in Berührung. Damit sind sie das ideale Transportmittel für Krankheitserreger. Ob Grippe oder Magen-Darm-Infekt – die meisten Infektionskrankheiten werden über die Hände übertragen.
Der beste Schutz ist die richtige Händehygiene. Das gilt insbesondere im Krankenhaus. Um der Keimverbreitung vorzubeugen und die Patientensicherheit zu erhöhen, findet im Rahmen der „Aktion saubere Hände“ des Bundesgesundheitsministeriums und des Händehygienetags der Weltgesundheitsorganisation eine Aktionswoche in den Kliniken des 6K-Verbundes statt. Im Klinikum Itzehoe wird der Aktionstag am Donnerstag, 17. Mai, veranstaltet. Von 10 bis 15 Uhr dreht sich im 1. Untergeschoss vor dem Klinikrestaurant alles um die Händehygiene.
„Wir wollen Mitarbeitern, Patienten und Angehörigen die Bedeutung der Händedesinfektion näher bringen“, erklärt Hygienefachkraft Knut Petscheleit. Infomaterial liegt bereit, ein Hersteller von Händedesinfektionsmitteln ist vertreten, es wird ein Quiz veranstaltet und es können Wachsabgüsse von den Händen angefertigt werden. Natürlich steht auch das Hygiene-Team für Fragen bereit und demonstriert anhand der Schwarzlicht-Box, worauf es bei der Händedesinfektion ankommt.
Seit 2013 beteiligt sich das Klinikum Itzehoe an der Aktion „Saubere Hände“ – und der Erfolg ist spürbar: „Die Zahl der Händedesinfektionen im Klinikum ist stark gestiegen“, freut sich Petscheleit. Ablesbar ist dies nicht zuletzt am Verbrauch des Desinfektionsmittels in den Spendern, die überall an den Eingängen stehen. Sie wurden aufgrund der regen Nutzung im vergangenen Jahr gegen größere ausgetauscht.

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