Brokstedt hat Zukunft

09.07.2018

Gemeinde belegt den dritten Platz beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"

Kiel (em ) - Dorf mit Zukunft: Hinter der Gemeinde Nindorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde) und Treia (Kreis Schleswig-Flensburg) belegt  die Gemeinde Brokstedt (Kreis Steinburg) den dritten Platz beim Landes-Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2018. Das Sieger-Dorf Nindorf und die platzierten Gemeinden werden am Freitag, 7. September, in Nindorf von Ministerpräsident Daniel Günther ausgezeichnet. Den erstmals ausgeschriebenen Sonderpreis der IHK Schleswig-Holstein und der Handwerkskammer Schleswig-Holstein erhält die Gemeinde Klixbüll (Kreis Nordfriesland) an der dänischen Grenze. Für die Endrunde des Landes-Wettbewerbs, der vom Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein veranstaltet wurde, hatten sich qualifiziert: Bäk (Kreis Herzogtum Lauenburg, 901 Einwohner), Bargfeld-Stegen (Kreis Stormarn, 2.937 Einwohner), Borgstedt (Kreis Rendsburg-Eckernförde, 1.570 Einwohner), Brokstedt (Kreis Steinburg, 2.046 Einwohner), Kirchbarkau (Kreis Plön, 813 Einwohner), Klixbüll (Kreis Nordfriesland, 978 Einwohner), Nindorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde, 591 Einwohner), Schmalfeld (Kreis Segeberg, 1.950 Einwohne), Sehestedt (Kreis Rendsburg-Eckernförde, 842 Einwohner), Treia (Kreis Schleswig-Flensburg, 1.533 Einwohner) und Westerhorn (Kreis Pinneberg, 1.336 Einwohner). Innenminister Hans-Joachim Grote beglückwünscht die erfolgreichen Dörfer und bezeichnet den Landes-Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2018 als großen Erfolg. Alle Gemeinden in der Endrunde hätten betont, dass der Wettbewerb Anlass gewesen sei, Bilanz zu ziehen. Sie seien sich dabei ihrer Stärken bewusst geworden und hätten neue Potenziale entdeckt. „Die teilnehmenden Dörfer haben es unserer Jury nicht leicht gemacht. Mit der Sieger-Gemeinde Nindorf schicken wir einen starken Teilnehmer in den 2019 stattfindenden Bundes-Wettbewerb.“ Vor mehr als 60 Jahren wurde der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ unter dem Titel „Unser Dorf soll schöner werden“ in Schleswig-Holstein ins Leben gerufen und ist jetzt längst bundesweit etabliert. Jury-Vorsitzende Helga Klindt von der Akademie für die Ländlichen Räume Schleswig-Holsteins: „Auf unserer intensiven Rundreise zu den Top 11 waren wir beeindruckt von der inhaltlichen Qualität der Präsentationen vor Ort. In einem spannenden Abwägungsprozess fiel schließlich die Entscheidung.“ Teilnehmen am Wettbewerb, der alle drei Jahre stattfindet, konnten Gemeinden mit maximal 3.000 Einwohnern. Die Gewinner-Gemeinde bekommt eine Landes-Projektförderung in Höhe von 10.000 Euro, die sie mit 2.500 Euro kofinanzieren muss. Außerdem qualifiziert sie sich automatisch für den Bundes-Wettbewerb, der 2019 ausgetragen wird. Erstmals wurde zusätzlich der Sonder-Preis der Handwerkskammer Schleswig-Holstein und der IHK Schleswig-Holstein in Höhe von 5.000 Euro vergeben. Das Hauptaugenmerk des Landes-Wettbewerbs 2018 lag auf folgenden Themenfeldern: Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, soziale und kulturelle Aktivitäten,  ästhetische und nachhaltige Entwicklung des Ortsbildes, innovative Ansätze für Daseinsvorsorge und Infrastruktur, und interkommunale Kooperationen. Aus Sicht Grotes haben die teilnehmenden Gemeinden allein schon durch ihre Bewerbung beim Wettbewerb bewiesen, dass sie zukunftsorientiert denken und handeln. „Unsere Dörfer stehen vor großen Herausforderungen. Die Digitalisierung wird auch das Leben in den ländlichen Räumen stark verändern. Deshalb ist es auch auf der lokalen Ebene so wichtig, Themen anzugehen und zu überlegen, wie die kommenden Jahre und Jahrzehnte gestaltet werden können. Dazu hat unser Landes-Wettbewerb motiviert: neue Ideen anstoßen in der Dorf-Gemeinschaft.“  Viele Gemeinden bestätigten beim Besuch der Jury genau diesen Effekt.

  • 360 Grad

    360 Grad 2018 36

  • Bauen Wohnen

    Bauen Wohnen 2018 12